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Archive for the ‘Linux’ Category

Wolpertinger mit Zwiebeln

19 Jun

Wolpertinger
Mahlzeit,

ich hatte vor mal wieder Tor (The Onion Router) auf meinem Notebook, welches mit Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) läuft, zu installieren, als ich feststellen musste, dass diese nicht in den Repositories ist. Nach kurzer Suche habe ich aber Repositories die es haben: http://mirror.noreply.org/pub/tor.

Also einfach Folgendes ausführen:

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sudo echo "deb http://mirror.noreply.org/pub/tor jaunty main" >> /etc/apt/sources.list
sudo echo "deb-src http://mirror.noreply.org/pub/tor jaunty main" >> /etc/apt/sources.list
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com CFF71CB3AFA44BDD
sudo apt-get update
sudo apt-get install tor

Und schon habt ihr Tor wieder installiert. Danach nur noch einen SOCKS5 Proxy auf Port 9050 in den Applikationen einrichten (z.B. mit FoxyProxy für den Firefox) und fertig.

Ihr könnt diesen “Torcheck” machen um zu sehen ob es funktioniert. Wenn nicht, schaut mal in die /var/log/tor/log, warum nicht.

Bis neulich.

j-zero

 

Ping auf einen TCP-Port

12 Mai

Mahlzeit,

wie von schmidt24 schon angekündigt habe ich das tcpping-Skript ein wenig erweitert, da ich finde, das Timeouts nicht markant genug dargestellt wurden, habe ich diese in rot und erfolgreiche Pings durch ein grünes “ok” markiert.

Zudem ist es nun möglich, anstatt des Ports den Namen aus der /etc/services anzugeben (falls man z.B. mal den Port von IMAPS nicht im Kopf hat).

Beispiel: “tcpping.sh 127.0.0.1 imaps” ist equivalent zu “tcpping.sh l27.0.0.1 993″.
Der Standardport ist auch nun 22, also SSH da dieser ja meist auf Linux/UN*X Maschinen auf ist.
Man kann also einfach “tcpping.sh 127.0.0.1″ nutzen und es wird automatisch auf SSH geprüft.
Die Namens- und Portauflösung sind nur eine nette Spielerei aber für den ein oder anderen Skripter vielleicht ganz nützlich. :)

Hier ist es:

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#!/bin/sh

i=0

if [ $# = 1 ]; then PORT=22
else PORT=$2
fi

if [ $# -eq 0  ]; then
    echo "Usage: $0 <HOST> [PORT]"
    echo "   PORT can be numeric or name from /etc/services"
    echo "   Default port is 22 (ssh)"
    exit 1
fi

if [ $(echo "$1." | grep -E "([0-9]{1,3}\.){4}") ]; then
    HOST=$(host -v $1 | grep -1 -m1  -A1 ";; ANSWER SECTION" | awk '{print $5}' | awk NF | sed 's/\.$//')
    IP=$1
else
    IP=$(host -v $1 | grep -i -m 1 -A1 ";; ANSWER SECTION" | awk '{print $5}' | awk NF | sed 's/\.$//')
    HOST=$1
fi

case $PORT in
    *[!0-9]* )  PORT=$(cat /etc/services | grep -i -m 1 $PORT | awk '{print $2}' | sed "s/\/tcp//g")
esac

PROTO=$(cat /etc/services | grep -i -m 1 $PORT | awk '{print $1}' | sed "s/\/tcp//g")

while (true) do
        TIME=`date +%s%N| cut -c -13`
        SCAN=`nmap -P0 -p$PORT $1`
        if [ $? != 0 ]; then exit 1; fi
        echo $SCAN | grep -q open
        if [ $? != 0 ]; then
                echo "tcp ping from $HOST ($IP) port $PORT ($PROTO): tcp_seq=$i time=$(($((`date +%s%N| cut -c -13`-$TIME))))ms\t[\033[1;31mtimeout\033[0m]"
        else
                echo "tcp ping from $HOST ($IP) port $PORT ($PROTO): tcp_seq=$i time=$(($((`date +%s%N| cut -c -13`-$TIME))))ms\t[\033[1;32mok\033[0m]"
        fi
        sleep 1
        i=$((i+1))
done

viel spaß und erfolg damit.

Known Bugs:

  • Wenn als Host ein Nmap Parameter übergeben wird wie z.B: “–help” ist der Ping “[ok]“, da Nmap die Hilfe ausgibt, “grep -q open” ist in dem Fall Wahr, da auch in der Help ein “open” vorkommt.
  • Die Domainauflösung zur IP funktioniert zurzeit nicht bei einem Alias, da dann als erstes Ergebnis von “host” der CNAME zurückgeliefert wird.

Wenn jemand eine Idee hat, wie das zu lösen ist (bevor ich eine habe oder das ganze Ding in Perl implementiere) wäre ich dankbar.

bis neulich

j-zero

 

Perl Twitter

06 Mrz

Mahlzeit!

Ich bin nun auch unter die Twitterer gegangen, nach dem ich ja den Blogkram auch schon mit gemacht habe. Nach kurzer Zeit habe ich ein Tool gesucht, mit dem ich aus der Kommandozeile unter Linux einen Tweet absetzen kann, habe aber erstmal nix gefunden. Also habe ich mal geschaut, ob es ein Perl Modul gibt. Und ja(!), es gibt eins, und zwar: “Net::Twitter” – wär hätte das gedacht! Ihr könnt das einfach mittels “perl -MCPAN -e “install Net::Twitter” installieren.

Hier ist mein kleines Script, welches aus der Konsole Tweets sendet, viel Spaß damit.

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#!/usr/bin/perl
use Getopt::Std;
use Term::ReadKey;
use Net::Twitter;
getopt('upt',\%opts);
$usage= <<USAGE;
commandline twitter 0.1b - www.j-zero.de
Usage
: twitter_cmd -u username [-t tweet] [-p password]
USAGE
sub gp{
    print "password: ";
    ReadMode 2;
    chomp($l = ReadLine(0));
    ReadMode 0;
    print "\n";
    return $l;
}
if(!$opts{u}){print $usage;exit 1;}
    else{$u=$opts{u};}

if(!$opts{t}){print "tweet: ";chomp($t=<STDIN>);}
    else{$t=$opts{t};}

if(!$opts{p}){$p=&gp;}
    else{$p=$opts{p};}
$s=Net::Twitter->new({username=>"$u",password=>"$p" });
$s->update({status=>"$t"});
exit 0;

j-zero

 

Super-Storage

29 Jan

Mahlzeit,

ich habe es endlich getan! Ein RAID5 auf sechs USB-Disketten Laufwerken, welch ein Spaß!

Die Idee rührte eigentlich aus der Frage, welchen Laufwerksbuchstaben ein drittes an einen Windows angeschlossenes Diskettenlaufwerk bekommt. Die Antwort ist so einfach wie unspektakulär: Den nächst freien. Nun hatte ich aber drei Floppys, daraus musste sich ja etwas basteln lassen. Kurz darauf kam auch die Idee, ein Linux Software-RAID! Ich habe also alle verfügbaren Floppys zusammengetragen und mittels USB-Hubs an mein Notebook geklemmt. Flink Datenträger rein, mit Partitiontype “FD” partitioniert, das RAID5 gebildet und ‘nen “mkfs.ext3″ auf mein /dev/md0. Siehe da: 6,7MiB unglaublicher highspeed-performance (ca. 100KiB/s) . Hier nun einige Bilder des Aufbaus und Screenshots der Daten.

Und hier noch ein Video in Aktion:

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bis neulich und viel Spaß beim Nachbauen.

j-zero