Mahlzeit,
das nenne ich mal Wahlwerbung!
CDU-Plakat zerstört Internet-/Festnetzanbindung
SPD hängt alte Schröder-Plakate auf
Mahlzeit,
das nenne ich mal Wahlwerbung!
CDU-Plakat zerstört Internet-/Festnetzanbindung
SPD hängt alte Schröder-Plakate auf
Mahlzeit,
ich habe vor einiger Zeit unsere gesamte DSL-Infrastruktur inklusive Telefonanlage, etc. auf eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 umgesetzt.
Zu gegebenem Anlass wollte ich nun, da ich Telekom Kunde bin, andere DNS Server in der Fritz!Box eintragen was zu meinem erstauen nicht einfach so geht.
Ich habe dann einfach mal die Einstellungen exportiert und bin bei dabei auf folgenden Einträge gestoßen:st
1 2 | overwrite_dns1 = 0.0.0.0; overwrite_dns2 = 0.0.0.0; |
“Schön!” dachte ich mir und trug dort voller Elan zwei DNS-Server von dieser Liste ein, wonach es so aussah:
1 2 | overwrite_dns1 = 85.214.73.63; overwrite_dns2 = 213.73.91.35; |
Zu meiner Verwunderung behauptete das Web-Interface der Fritz!Box beim Importversuch nun aber – ich zitiere wörtlich:
Beim Wiederherstellen der Einstellungen ist ein Fehler aufgetreten.
Die angegebene Datei ist keine gültige Import-Datei.
“Hum?” Warum das nicht? Nach kurzem googlen fand ich das Problem: Die Fritzbox generiert eine Checksum und prüft beim importieren, ob die Datei passt. Ob das nun ein Sicherheitsfeature ist oder einfach nur zur Verhinderung z.B. genau meines Vorhabens gedacht ist, kann ich nicht sagen, aber jeder kann sich ja seinen Teil denken. Verschwörungstheorie und so.
Nun was tun? Bekanntermaßen gibt es für ein solches Problem genau zwei Lösungen.
Für die erste Möglichkeit habe ich ein Perl-Skript gefunden, welches die Checksum neu generiert.
Die zweite Möglichkeit hielt ich aber erstmal für besser und hübscher.
Nun gibt es hier aber auch wieder zwei Ansätze. Die erste wäre, man aktiviert Telnet oder wenn man eh eine gemoddete Firmware hat man benutzt SSH um die in /var/flash/ liegende ar7.cfg direkt zu ändern. Danach ist nur ein Neustart erforderlich und die DNS-Server sind eingetragen. Die zweite ist, einfach vor in der exportierten Konfigurations-Datei vor die Zeile “**** CFGFILE:ar7.cfg” ein “NoChecks=yes” zu setzen und die Datei wieder zu importieren. Dies geht auch, wenn man die original Firmware nutzt.
Somit hat man nun wunderbare freie DNS Server.
Dies hilft allerdings nur so lange, wie die ISPs nicht – angewiesen vom BKA oder einer anderen Behörde – die DNS-Anfragen umleiten und/oder sie transparent modifizieren. Was durch eine Softwarelösung der Firma Nominum möglich wäre.
Was nach kurzem Überlegen stark an China erinnert.
Nein wir zensieren nichts im Internet, wir sperren nur das, was dem Staat nicht gefällt!
Abhilfe würde hier aber nur ein Proxy in einem anderen Land bringen. (SOCKS über SSH z.B.)
Ich verachte alles was mit Kindesmissbrauch zu tun hat, aber eine Sperrung von Webseiten, und das nur auf DNS-Basis bringt ja mal überhaupt nichts. Es sollten wohl eher die Hoster solcher Seiten herangezogen werden, was wie der AK-Zensur bewies wohl wesentlich Sinnvoller wäre.
Nun denn, lasst euch nicht von den Politikern ärgern, die wissen schon was sie tun!
Weiter Seiten die sich mit diesem oder anderen interessanten Themen beschäftigen findet ihr in meiner Linkliste.
bis neulich
j-zero
PS: Löschen statt verstecken!
Wie ich gerade erschreckend erfahren musste,
sind die Jungs von OpenOffice.org dabei eine GUI zu entwicklen, die stark der Oberfläche von Microsoft Office 2007 entspricht, also nicht mehr mit normalen Werkzeugleisten, wie es jahrelang der Fall war, sondern mit den neuen, sogenannten “Ribbons“. Man kann sich einen aktuellen UI-Prototyp hier anschauen.
Wie es zurzeit aussieht, verzichen die Entwickler aber auf einen großen “OpenOffice-Button”, wie er bei Office 2007 eingesetzt wird. Zudem scheint es so zu sein, dass sie nicht auf die Menüleiste (“File”, “Edit”, etc.) verzichten, was meiner Meinung nach sehr gut für die Leute ist, die nicht nur die lustigen bunten Bubbles benutzen wollen.
Nun ja, lassen wir uns überraschen.
j-zero
ich hatte vor mal wieder Tor (The Onion Router) auf meinem Notebook, welches mit Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) läuft, zu installieren, als ich feststellen musste, dass diese nicht in den Repositories ist. Nach kurzer Suche habe ich aber Repositories die es haben: http://mirror.noreply.org/pub/tor.
Also einfach Folgendes ausführen:
1 2 3 4 5 | sudo echo "deb http://mirror.noreply.org/pub/tor jaunty main" >> /etc/apt/sources.list sudo echo "deb-src http://mirror.noreply.org/pub/tor jaunty main" >> /etc/apt/sources.list sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com CFF71CB3AFA44BDD sudo apt-get update sudo apt-get install tor |
Und schon habt ihr Tor wieder installiert. Danach nur noch einen SOCKS5 Proxy auf Port 9050 in den Applikationen einrichten (z.B. mit FoxyProxy für den Firefox) und fertig.
Ihr könnt diesen “Torcheck” machen um zu sehen ob es funktioniert. Wenn nicht, schaut mal in die /var/log/tor/log, warum nicht.
Bis neulich.
j-zero
Mahlzeit,
folgendes Problem ereilt einen des öfteren, wenn man z.B. in WordPress Links in dem HTML Editor manuell einfügt:
Das Link-Target (z.B. “_blank”) muss manuell eingetragen werden, damit beim Klicken auf einen Link die Seite in einem Neuen Fenster geöffnert wird. Es ist aber unschön diesen jedes mal manuell zu setzen, gerade wenn man mehr als einen Link hat.
Man könnte nun in der Tat einfach innerhalb des “<head>”-Tags ein
1 | <base target="_blank" /> |
setzen, dieses würde aber Links die schon ein Target haben nicht ändern, was sehr gut ist, wenn man es nicht will. Wenn aber doch muss man sich anders helfen…
Dazu habe ich folgendes kleines Script gebastelt:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 | function setLinkTargets(){ var l = document.getElementById("contentbox").getElementsByTagName("div"); for (var i = 0; i < l.length; i++) { if(l[i].getAttribute("class") == "post"){ var j = l[i].getElementsByTagName("a"); for (var k = 0; k < j.length; k++) { if(j[k].getAttribute("class") == null){ j[k].target = "_blank"; }}}} } |
Damit wird allen “a”-Tags, die sich in dem div “contentbox” und innerhalb eines divs, welches die Class “post” hat das Target-Attribute “_blank” gegeben.
Unter Umständen müsst ihr noch den Class-Namen ändern oder eben das Target auf das Setzen was ihr möchtet.
Einzubinden ist das Script einfach folgendermaßen:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 |
Viel Spaß damit.
j-zero
PS: Sicherlich wäre es eleganter die Links mit den richtigen Targets zu versehen, aber es wäre langweilig.
Nachtrag:
Wie ich gerade eben gesehen habe, ist es nicht XHTML 1.0 Strict-Konform Links mit Targets zu versehen. Daher habe ich das Script deaktiviert.