Moin. Wie vielleicht einige Wissen – manche haben es vielleicht auch schon wieder vergesse oder wussten es nicht oder was auch immer – hab ich mir am Wochenende eine neue Tastatur bestellt, eine Cherry eVolution STREAM, kurz G85-23000. Welche natürlich prompt am Dienstag geliefert wurde. Nur war natürlich niemand zu Hause. Statt das ich mich also Abends in aller Ruhe mit meinem neuen Keyboard an meinen Rechner hocken konnte, lag also ein Zettel im Briefkasten, welcher mir beschrieb, dass ich doch bitte ab dem nächsten Werktag um 11.00 Uhr meine Pakete abholen könne. Ergo musste ich immernoch auf meiner alten tippen, weil mein USB-Keyboard – ja ich hatte nur eins – an meinem Mac hing. Am heutigen Tage fuhr ich also nach der Maloche – munter wie ich war – heimwärts, bog jedoch später in die gegenüberliegende Richtung ab um 3 Ortschaften weiter zu fahren, um mein Paket abzuholen. In nähe der Post-Filiale angekommen hatte ich zunächst mit der Suche nach einem Parkplatz zu kämpfen, den ich jedoch kurz darauf fand. Fröhlich Richtung Poststelle latschend, den Paketzettel in der einen Hand und kribbeln in der anderen, stach mir jedoch schon die Schlange ins Gesicht, die vor der Annahmestelle wartete. Unbeirrt setzte ich aber meinen Weg fort und war auf wundersame plötzlich der zweite in der Schlange. Als ich an der Reihe war begrüßte ich höflich die Dame hinter dem Tresen, welche mir jedoch keinerlei Aufmerksamkeit schenkte. Nach einiger Zeit sah sie mich jedoch an und fragte was ich möchte. Worauf ih erwiederte, dass ich doch gerne meine Lieferung abholen würde, welche im Übrigen aus zwei identischen Tataturen und einem gebudenen Buch mit ca. 410 Seiten bestand. Ich übergab ihr den Lieferschein, sie drückte mir ein Paket in der größe des Buches in die Hand und sagte:
Bitte, der Nächste!
Ich musste kurz nachdenken, warum sie mir nicht auch vielleicht das Paket geben wollte, das neben ihr im Regal stand, die Größe einer Tastatur verpackung hatte und meinen Namen als Empfänger trug. Ich fragte freundlich, ob sie vielleicht noch ein Paket für mich hätte, worauf sie ohne mich oder ihre Unterlagen anzusehen behauptete:
Nein. Der Nächste!
Ich bat sie noch einmal freundlich doch bitte noch einmal nach zu sehen, da auf dem Paket schließlich mein Name stünde und es von der selben Lieferfirma ist wie das Buch. Sie schaute mich an, schaute in ihre Unterlagen und fand heraus, dass das Paket auch noch für mich sei. Wer hätte das denn ahnen können??? Nun gut, ich befand mich immernoch in einer Stimmung des Zweifelns, da das Paket die Größe nur eines Keyboards hatte. Ich packte trotdem meine Sachen zusammen und verließ die Poststelle in Richtung Wagen. Zu Hause angekommen wundere ich mich nicht schlecht, als auf dem Flur ein völlig mit dem meiner Lieferung identischen Paket stand, welches ebenfalls mit meinen Namen als Empfänger etikettiert war. Ich öffnete dieses und staunte nicht schlecht darüber, dass es eine Tastatur beinhaltete. Ich öffnete jenes, welches ich von der Post abgeholt hatte und fand die zweite. Das in dem kleineren Paket das Buch war muss ich wohl nicht extra sagen. Ich fragte also meine Schwester ob sie das Paket angenommen hätte und sie erwiederte mit:
Ja!
Es stellt sich nun die Frage, warum nicht alles am heutigen Tage geliefert oder alles am gestrigen Tage zur Poststelle transportiert wurde. Naja, Logistik… da hab’ ich keine Ahnung von und das will ich auch garnicht.
Fazit ist jedoch, dass ich ein super Keyboard habe, mit dem ich auch diesen Text verfasst habe und ein identisches gleich meiner Freundin mitbringen werde und das ich ein gutes Buch habe welches ich hoffentlich zwischendurch anfangen kann.
Um es mit den Worten von Terry Pratchett auszusrücken:
Klonk!
