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Posts Tagged ‘Alltag’

Keyboard Evolution

04 Apr

Moin. Wie vielleicht einige Wissen – manche haben es vielleicht auch schon wieder vergesse oder wussten es nicht oder was auch immer – hab ich mir am Wochenende eine neue Tastatur bestellt, eine Cherry eVolution STREAM, kurz G85-23000. Welche natürlich prompt am Dienstag geliefert wurde. Nur war natürlich niemand zu Hause. Statt das ich mich also Abends in aller Ruhe mit meinem neuen Keyboard an meinen Rechner hocken konnte, lag also ein Zettel im Briefkasten, welcher mir beschrieb, dass ich doch bitte ab dem nächsten Werktag um 11.00 Uhr meine Pakete abholen könne. Ergo musste ich immernoch auf meiner alten tippen, weil mein USB-Keyboard – ja ich hatte nur eins – an meinem Mac hing. Am heutigen Tage fuhr ich also nach der Maloche – munter wie ich war – heimwärts, bog jedoch später in die gegenüberliegende Richtung ab um 3 Ortschaften weiter zu fahren, um mein Paket abzuholen. In nähe der Post-Filiale angekommen hatte ich zunächst mit der Suche nach einem Parkplatz zu kämpfen, den ich jedoch kurz darauf fand. Fröhlich Richtung Poststelle latschend, den Paketzettel in der einen Hand und kribbeln in der anderen, stach mir jedoch schon die Schlange ins Gesicht, die vor der Annahmestelle wartete. Unbeirrt setzte ich aber meinen Weg fort und war auf wundersame plötzlich der zweite in der Schlange. Als ich an der Reihe war begrüßte ich höflich die Dame hinter dem Tresen, welche mir jedoch keinerlei Aufmerksamkeit schenkte. Nach einiger Zeit sah sie mich jedoch an und fragte was ich möchte. Worauf ih erwiederte, dass ich doch gerne meine Lieferung abholen würde, welche im Übrigen aus zwei identischen Tataturen und einem gebudenen Buch mit ca. 410 Seiten bestand. Ich übergab ihr den Lieferschein, sie drückte mir ein Paket in der größe des Buches in die Hand und sagte:

Bitte, der Nächste!

Ich musste kurz nachdenken, warum sie mir nicht auch vielleicht das Paket geben wollte, das neben ihr im Regal stand, die Größe einer Tastatur verpackung hatte und meinen Namen als Empfänger trug. Ich fragte freundlich, ob sie vielleicht noch ein Paket für mich hätte, worauf sie ohne mich oder ihre Unterlagen anzusehen behauptete:

Nein. Der Nächste!

Ich bat sie noch einmal freundlich doch bitte noch einmal nach zu sehen, da auf dem Paket schließlich mein Name stünde und es von der selben Lieferfirma ist wie das Buch. Sie schaute mich an, schaute in ihre Unterlagen und fand heraus, dass das Paket auch noch für mich sei. Wer hätte das denn ahnen können??? Nun gut, ich befand mich immernoch in einer Stimmung des Zweifelns, da das Paket die Größe nur eines Keyboards hatte. Ich packte trotdem meine Sachen zusammen und verließ die Poststelle in Richtung Wagen. Zu Hause angekommen wundere ich mich nicht schlecht, als auf dem Flur ein völlig mit dem meiner Lieferung identischen Paket stand, welches ebenfalls mit meinen Namen als Empfänger etikettiert war. Ich öffnete dieses und staunte nicht schlecht darüber, dass es eine Tastatur beinhaltete. Ich öffnete jenes, welches ich von der Post abgeholt hatte und fand die zweite. Das in dem kleineren Paket das Buch war muss ich wohl nicht extra sagen. Ich fragte also meine Schwester ob sie das Paket angenommen hätte und sie erwiederte mit:

Ja!

Es stellt sich nun die Frage, warum nicht alles am heutigen Tage geliefert oder alles am gestrigen Tage zur Poststelle transportiert wurde. Naja, Logistik… da hab’ ich keine Ahnung von und das will ich auch garnicht.
Fazit ist jedoch, dass ich ein super Keyboard habe, mit dem ich auch diesen Text verfasst habe und ein identisches gleich meiner Freundin mitbringen werde und das ich ein gutes Buch habe welches ich hoffentlich zwischendurch anfangen kann.

Um es mit den Worten von Terry Pratchett auszusrücken:

Klonk!
 
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I break together

03 Apr

Ich war gestern im CircleWhoHeSentenceOffice aufgrund meiner Musterung. Nachdem ich trotz Schwierigkeiten bezüglich der Verkehrsführung in Braunschweig – warum ich dort hin und nicht wie vor 3 Jahren nach Göttingen musste, weiß ich auch nicht – dort angekommen war, begrüßte mich schon der Scharm der Anlage mit grauem Industriebeton, gefolgt von einer jedoch recht freundlichen Beamten, die mich darauf hinwies, doch bitte den blauen Pfeilen auf dem Boden, Richtung erster Etage zu folgen. Dort angekommen saß ein Soldat hinter einem Tresen, der nicht gerade durch Umgänglichkeit bestach und brüllte:

Name?

. Worauf ich antwortete:

Guten Morgen!

, und ihm meinen Name sagte. Das weitere Gespräch lief in einem telegramnähnlichen Stil ab, es fehlte nur noch, dass er

Stop

nach jedem Wort, Satz oder nach jeder Zahl sagte. Er drückte mir ein Schloss in die Hand, welches für einen Spint im Umkleideraum gedacht war. Wenig später bat mich eine wesentlich Freundliche Dame in ein Büro um meine Personalien aufzunehmen und fragte mich darauf hin, welche Tätigkeite ich mir bei der Bundeswehr denn vorstellen könne und ich entgegnete ihr, dass ich den Kriegsdeinst verweigen möchte und fügte hinzu, dass es nicht zuletzt an der Unfreundlichkeit des Herren – im Folgenden »Sarge« genannt – am Anmeldetresen lege der mir den Dienst bei der Bundeswehr nicht gerade Schmackhaft machen würde. Folgend auf die Personalienaufnahme kamen Untersuchungen, Ärztliche Fragen und Informationsgespräche auf mich zu, die mir aber nur das untermauerten was ich bereits wusste, außer das ich laut der Ärztin über ein überagend gutes Gehör und sehr gute Sehkraft verfüge. Was meiner Vermutung nach aber auch daran liegt könnte, dass alle Leute die diese Tests machen, versuchen zu betrügen um ausgemustert zu werden. Nach diesen Untersuchungen konnte ich mich wieder Anziehen, meine Wertsachen aus dem Spint holen und wieder hinaug gehen zu Sarge, um den weiteren Ablauf der Musterung zu erfahren. Bei Sarge angekommen entgegnete er mit

Schloss!?

, ich gab ihm das Schloss und wieß ihn darauf hin, das ich doch bitte meine Fahrkosten erstattet haben möchte. Worauf er sagte:

Wie lange bist du gefahren und wann bist du wieder zu Hause?!

. Nach den Angaben über meine Fahrzeit und meiner Kontodaten verschwand er und brachte mir einen Zettel als Quittung und ich wartete auf das abschließende Gespräch mit einem Musterungsberater.
Fazit des ganzen Tages ist, das ich Tauglich mit Einschränkungen gemustert wurde und somit demnächst meinen Zivildienst ableisten muss und überlege ein Computerspiel im Stil der alten Lukas Arts Adventures zu entwicklen was »Kreiswehrersatz-Island« heißt und in dem es darum geht den Tag bei der Musterung zu erleben und als Ziel ausgemustert zu werden.

 
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The Day After

13 Mrz

Tja, wie es aussieht, war ich gestern doch noch beim Bademeistor, meine Freundin und ich haben uns dazu durchgerungen die paar Kilometer zu fahren um ihm zu gratulieren. Da ich heute, genauergesagt in ungefähr 15 min. eine, und in den Stunden darauf noch eine Klausur schreibe, war unser Aufenthalt jedoch in seiner Zeit recht begrenzt. Ich sitze nun hier in der Schule und warte darauf, das der Unterricht beginnt und teste die »tollen« Computer in der Aula der Schule, auf denen man kaum auf irgendeine Seite gelangt (wie auch auf den Rechnern in den Klassenräumen), da der Proxy so ziemlich alles verhindert. Es sind Seiten wie Sourceforge gesperrt, was ich in einer Schule, die Informationstechnik unterrichtet und sich »Multimedia-Schule« nennt, meines Erachtens nach ein Armutszeugnis ist. Aber so ist das nun mal, wenn die Leute, die dies unter Kontrolle haben, nur von der kriminellen Energie der Schüler beeinflusst werden, aber im Grunde keine Ahnung haben, wozu diese Seiten eigentlich dienen. Es ist auch nicht zu vergessen, dass man teilweise seine E-Mails nicht abrufen kann, weil der Proxy die Seiten filtert, wenn Spam in den Mails bestimmte Wörter enthält oder Werbung auf der Seite Inhalt hat, den der Proxy als gefährlich oder unsittlich einstuft. Alles in allem… super Technologie.

 
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Schule revolution

12 Mrz

Tja, heute begann die zweite Woche meines aktuellen Schulblocks und es wird nicht besser. Hab’ gleich zwei Klausuren geschrieben und sollte im WPK einen Vortrag halten, was sich dann aber vorerst erübrigte, als ich festellen musste, dass das Windows auf meinem Notebook nicht bootet und auch Ubuntu die Partition nicht mehr erkannt hat. Was damit ist weiß ich noch nicht, aber die Platte ist heile und das Ubuntu läuft. Wie man unschwer daran erkennen kann, da ich gerade davon diesen Eintrag verfasse. Ich schreibe die Woche über noch 5 Klausuren was mich dazu veranlasst trotz des schönen Wetters einen recht unausgewogenen Gemütszustand an den Tag zu legen. Ich habe jedoch gestern auch schon, wie ihr vielleicht gesehen habt, die Fotos vom Samstag hochgeladen, bei denen ich jetzt noch auf die vom Bademeistor und vom iCn warte. Ach ja, der Bademeistor hat heute Geburtstag und veranstaltet wohl ein kleines Sit-In bei ihm zu Hause. Ich werde wohl leider nicht hin können, da ich temporär nicht im Besitz eines Fortbewegunsmittels mit entsprechender Reichweite bin. Trotzdem alles Gute.

 
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