Mahlzeit,
ich habe am Samstag mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Da ich allerdings keine Fotos gemacht habe, linke ich mal auf die Gallerien von denen, die es haben.
bis neulich.
j-zero
Mahlzeit,
ich habe am Samstag mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Da ich allerdings keine Fotos gemacht habe, linke ich mal auf die Gallerien von denen, die es haben.
bis neulich.
j-zero
Dramatische Szenen spielten sich in Berlin ab! Bild.de berichtet: Die Tante von Knut – dem tollen knuffel Eisbären – ist eine brutale Mörderin.
Es muss gar abscheulich gewesen sein: Das Blut floss in Strömen, Körperteile flogen durch die Luft. In mörderischer Gewalt zerfleischte die eigentlich ganz knuffig aussehenden Eisbärin »Katjuscha« gnadenlos ihr hilfloses Opfer. Versehentlich landete dies im Gehege des Eisbären. Auf der Stelle wurde es durch diesen etwa 500 kg schweren Killer mit brachialer Gewalt attackiert. Das Opfer hatte nicht den Hauch einer Chance.
Deutschland ist schockiert! wie konnte es passieren, das ein friedliches Lebewesen von so einem kuscheligen, süßen Eisbären bestialisch zerfleischt wurde?
Nun: Das Opfer war eine Philippinenente, nicht etwa ein Mensch. Laut Bild.de war sie aber nicht das einzige Opfer: Ein Panda fing Spatzen und ein Tiger sogar einen Reiher! Oh mein Gott!
Es ist blanke Ironie. Eisbären sind immerhin die größten an Land lebenden Raubtiere der Welt und Enten stehen nun einmal auf ihrem Speiseplan. Der Hype, der um diese Tiere, die fälschlicherweise als knuffige Tiere angesehen werden, ist lächerlich. Es sind Raubtiere. Und das Bild.de den Fang einer Ente durch einen Eisbären als »mörderisch« bezeichnet und die Ente selbst als »Mordofper«, müssen wir uns alle schämen Fleischfresser zu sein? Sollten wir die Evolution verfluchen? Der einzige Unterschied zwischen Eisbären und Menschen in dieser Beziehung ist wohl, dass Eisbären Enten mit Federn und Knochen fressen, wir hingegen aber eher mit Rotkohl und Kartoffelklößen und der Chinese z.B. knusprig aus dem Wok.
Alles in allem: Guten Appetit kleiner 500kg Eisbär. Meinetwegen könnte auch der ein oder andere Verantwortliche für sämtliche Eisbären-Hypes, Robbenbabyartikel oder sonstige Falschdarstellung von Tieren in einen solchen voll besetzten Käfig geworfen werden. Ich kann es einfach nicht mehr hören.
Bis neulich.
j-zero
Es scheint gar ironisch! Findige Wissenschaftler des CERN möchten gerne die allseits beliebte Hawking-Strahlung nachweisen. Nun denken sicher die meisten von uns »Yiiipeekayeah Schweinebacke!« und freuen sich auf ein leben in Gewissheit! Andere behaupten, das dass erzeugen von Schwarzen Löchern auf der Erde wohl keine so gute Idee wäre und das diese gar die Erde verschlucken würden! Soll dem so sein? Sind die Schweizer gar so neutral das sie innerhalb weniger Sekunden den Weltuntergang erzeugen? Muss ich mein Testament schreiben? Das Horn des Gabriel stimmen? Die Pferde der Reiter der Apokalypse satteln? Mein Feuerschwert in Brand setzen? Und das nur weil ein paar Schweizer ein Schwarzes Loch basteln wollen, das die Erde auf etwa einen Zentimeter Größe schrumpft? Immerhin wären dann meine Platzprobleme gelöst, und ich müsste auch nicht darüber nachdenken was ich am Wochenende mache. Der Bild Zeitung zufolge könnte dies passieren! Ich habe zwar (noch) nicht in Quantenphysik promoviert aber allein die Schlagzeile »Versenken Forscher die Erde in einem schwarzen Loch?« scheint doch schon falsch. Wenn diese besagten Wissenschaftler ein Schwarzes Loch erzeugen, versenken sie dann die Erde? Oder versenkt sich die Erde selbst? Oder schließt sich nicht das Schwarze Loch um die Erde wie eine mehrdimensionale Seifenblase düsterster Farbgebung? Nun, jeden Tag prallen Protonen, Photonen und andere lustigste Kleinteile mit einer ungeheuren Wucht aufeinander und das seit nun knapp 15 Milliarden Jahren (plus minus 1 Tag – wegen Schaltjahr) und noch nie wurde die Erde – soweit ich mich erinnern kann – durch ein Schwarzes Loch verschluckt. Des weiteren titelt die Bild: »Es ist ein Experiment, das jede Vorstellungskraft sprengt[...]« Nun, jede nicht ganz … ein kleines Dorf in Gallien … naja lassen wir das. Der führende Chaosforscher Prof. Dr. Otto E. Rössler (67) sagt außerdem (zitat aus der Bild): »Das Gewicht der Erde würde sich auf einem winzigen Punkt von einem Zentimeter Durchmesser verdichten!« – »Gewicht?« Das Gewicht der Erde… Was würde die Erde wohl auf dem Mond wiegen? Nun wir wollen nicht kleinlich sein. Er meint sicher der Richtige. »Wenn das Loch nicht stabil bleibt, wird es sich nach meinen Berechnungen ausdehnen, in 50 Monaten unseren Planeten verschlucken!« – Ich möchte hier mal erwähnen das sich dieses Mikroskopisch kleine Loch nur dann Materie verschluckt und sich damit ausdehnt, wenn es stabil bleibt! Womit hat dieser Mann also seine Berechnungen getätigt? Mit einem Mathematikbuch aus der 2. Klasse? Wenn man nur das anwendet was jeder Mensch in der Schule über die Einstein’sche Materie-Energie-Äquivalenz (E=mc²) gelernt haben sollte, würde es einige Milliarden Jahre und nicht 50 Jahre dauern bis das böse Schwarze Loch die Erde verschlingt – zumindest keine Erdenjahre, aber vielleicht kommt der Mann ja von Metaluna 4 (da fällt mir ein, die haben bis Heute nicht geantwortet…) – es wäre also nach 5 Milliarden Jahren etwa 5 Erdenkilogramm schwer, womit wird es vielleicht noch schnell mit einem Sputnik-Replikat in Richtung Alpha Centauri schicken können. Sollen die sich doch damit rumschlagen. Mich wundert nur, das noch kein Nostradamus-Anhänger den genauen Termin vorausgesagt hat und das heute noch niemand bei mir an der Haustür geklingelt hat und versucht hat mir Naturborstenbürsten zu verkaufen, da die »reinen Menschen« die Katastrophe überleben würden. Alles in allem: Schwarze Löcher sind total knorke, solange sie mich nicht beim Essen stören.
Bis neulich
j-zero
Nun gut, ich hab ja die Seite nun auf meinen Server umgesetzt und hab dem entsprechend mehr Platz/Traffic. Deshalb kann ich mal das allseits beliebte »Ein Mann, ein Posten« Video hochladen.
Es geht in diesen Video um einen der letzten Schrankenwärter Deutschlands, der in einem Posten arbeitet, welcher sich nur einen Katzensprung von meinem Wohnort entfernt befindet. Aber seht selbst.
Seid gegrüßt.
Am gestrigen Morgen war ich guter Dinge auf dem Weg zur Arbeit, als meine gute Laune kurz vor meinem Ziel abrupt in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde. Ich wollte wie jeden Morgen mittels meiner Zugangskarte auf das Geländer meiner Arbeitsstätte fahren, was mir jedoch von der Schranke im Einfahrtsbereich untersagt wurde. Nach mehrmaligem Versuch entschloss ich mich jedoch einfach ein Gästeticket zu ziehen, in der Annahme, dass unter Umständen etwas mit dem System nicht in Ordnung wäre. Kurz nachdem mir der Zutritt gewährt wurde blickte ich in den Rückspiegel meines Fahrzeugs und beobachtete wie die Person, welche mir in der Schlange an der Schranke folgte seine Karte vor den Leser hielt und die Schranke sich ohne jegliche Verzögerung öffnete. Mit dem Gedanken, meine Karte sei vielleicht durch irgendeine unbekannte Macht in ihrer Funktion gestört, begab ich mich weiter auf den Weg in den Sicherheitsbereich, welcher mit der selben Karte aber einer anderen Datenbank arbeitet. Die Tür öffnete sich quietschend. Ich dachte mir: »Nun gut. Vielleicht gibt es ein Problem mit der anderen Datenbank.« Ich ging also in mein Büro, legte ab und begab mich darauf folgend zu der Informationsstelle im Haupteingangsbereich. Der gute Mann, der dort saß, schaute sich meine Karte an, tippte den Namen in seine Access-Oberfläche und sagte nur: »Das kann ja auch nicht gehen, die Karte ist seit dem 15. gesperrt!« Mit einem Blick, der gut mit »WTF!?« zu beschreiben war, fragte ich ihn, wie das denn sein könnte, da ich ja schließlich die ganze Woche die Schranke benutzt hätte. Er erwiderte jedoch lediglich: »Da müssen sie sich an das Personalmanagement wenden.« Ich bedankte mich mehr oder weniger freundlich, ging zurück in mein Büro und ließ es 9:00 Uhr werden. Ich rief kurz darauf meine Sachbearbeiterin an und schilderte ihr das Problem. Sie antwortete freundlich, dass sie das mit einer Kollegin abklären müsse und ich sie doch bitte noch einmal anrufen möge. Um 10:00 Uhr tat ich dies und erhielt die Aussage, dass alles in Ordnung sei und ich doch bitte noch einmal zu dem Informationsmenschen (folgend »Infoman« genannt) gehen möge und gegebenenfalls auf sie verweisen möge. Ich startete also wieder einen Rundgang zu Infoman. Dort angekommen sagte er es wäre Stromausfall und ich möge doch bitte um 13:00 Uhr wiederkommen, dann würde das System wieder laufen und ein Kollege von ihm wäre dort. Gesagt, getan. Um Punkt 13:01:23,7 Uhr stand ich vor dem Hauptquartier (»Infocave«) von Infoman, traf jedoch nur auf seinen Kollegen (folgend »Infoboy« genannt). Ich schilderte Infoboy wiederum mein Problem. Dieser sah auf meine Karte, tippte meinen Namen in seine Access-Oberfläche und sagte: »Das kann ja auch nicht gehen, die Karte ist seit dem 15. gesperrt!« Ich erklärte ihm höflich, dass mir dies Infoman schon mitgeteilt hätte. Worauf er antwortete ich müsse mich an das Personalmanagement wenden. Ich erklärte ihm, dass ich dies bereits getan hätte und dass diese mir sagten, ich möchte noch einmal wiederkommen. Woraufhin er jegliche Kooperation verweigerte. Ich begab mich nun schnurstracks auf den Weg zum nächsten Fernsprechapparat, rief meinen Kollegen an, er möchte mir doch bitte die Telefonnummer meiner neuen Sachbearbeiterin raussuchen, da ich von meiner vorherigen gehört hatte, dass die Zuständigkeit sich am Vortag geändert hatte. Als ich mich kurz mit der netten Dame unterhalten hatte entgegnete sie mir, dass diese Probleme mit Infoman und Infoboy wohl häufiger auftreten würden und ich mich doch bitte an deren Vorgesetzen wenden möchte, was ich anschließend tat. Dieser mir bekannte sehr freundliche Mann kümmerte sich nach unserem Telefongespräch sofort um das Problem, rief mich wenig später zurück und entschuldigte sich dafür, dass Infoman und Infoboy mich nicht direkt zu der Person weitergeleitet hätten, die für höher liegende Problematiken zuständig wären. Nach der Angabe meiner Autodaten, wie Fabrikat, Farbe und Kennzeichen, damit mir, falls meine Karte noch nicht wieder funktionieren würde, der Schrankenwärter mir die Tür aufmachen könne bedankte er sich und wir beendeten das Gespräch. Ungefähr eine Stunde später machte ich mich auf den Weg nach Hause und stellte fest, dass meine Karte an der Schranke wieder funktionierte. Am heutigen Vormittag rief er mich noch einmal an, fragte ob alles in Ordnung sei und entschuldigte sich sehr nett noch einmal für meine Unannehmlichkeiten.
Fazit des Tages war, das ich von 7:00 Uhr bis um 14:00 Uhr versucht habe die Probleme meiner Karte zu beseitigen, es jedoch daran scheiterte das die Bewohner des Infocaves ihre Position aber nicht jedoch ihre Kompetenz ausleben wollten. Warum glauben diese Leute, dass ich mich damit geschlagen gebe? Immerhin hat jeder einen Vorgesetzten. Die Verantwortlichkeit von einem weg zu schieben ist ergo keine Lösung oder funktioniert nicht bei jedem. Zumindest nicht bei mir!
Auf wieder sehen.
j-zero