Mahlzeit.
“Apps”, dieses Wort scheint das gute, alte und beliebte Wort “Anwendungen” zu ersetzen. Überall wo man hinhört gibt es nur noch “Apps”, ob auf dem iPhone, auf Android, Windows Mobile betriebenen Telefonen oder sogar auf dem Computer zu Hause oder im Büro.
Nun ist dieser Hype nicht der erste. Nach den “Applets”, also kleinen Java-Programmen die in Webbrowsern eingebette sind (oder heutzutage eher waren), folgten z.B. “Gadgets” in Windows Vista oder “Widgets” in Mac OS X und “Desklets” unter Gnome.
Nun sind “Apps” aber nicht mit diesen zu vergleichen, da “Applets”, “Gadgets”, “Widgets” und “Desklets” zwar auch Anwendungen sind, diese aber eine Art “kleiner Anwendung” in einer anderen “großen Anwendung” sind. Wie z.B. ein Notizzettel, den man sich auf die Arbeitsfläche pinnt.
Dennoch scheint es als würden von den Werbemachern für jede Funktionalität die ein Gerät kann, auch wenn dies früher schon auf anderen Geräten ging, einen neuen Namen zu erfinden. Es hat den Anschein, dass diese Tatsache auch stark dazu beiträgt, die sinnlosesten Programme der Welt zu schreiben und Sie für Geld zu verkaufen oder auch zu verschenken.
Beispiele für das iPhone gibt es z.B. mehr als genug:
- iBeer – Eine “App” die das Telefon in einvirtuelles Bierglas verwandelt, aus dem man “trinken” kann.
- Virtual Zippo – Eine “App” die ein Feuerzeug simuliert.
- CoinFlip - Ohne Worte…
- MyReef 3D Aquarium – Ein Aquarium auf dem Handy.
- etc.
Wer zur Hölle braucht sowas?

iCn
17. September 2010 at 20:40
das ist echt schrecklichZt ..
ich dachte damals schon programm käm aus dem äNglischen..
aber app zu nem phoroshop sagen zu wollen ist einfach zu niedlich
greatz